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0700.TORBAUER
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RolltorNeben den bereits vorhandenen Autobahntunnel „Alter Engelbergtunnel“ und seinem Nachfolgebauwerk  „Engelbergtunnel“, wurde ein Nebengebäude mit einem Transportschacht errichtet, durch welchen zukünftig, im Tunnel benötigte Bauteile und/oder Material, transportiert werden sollten.

Für diese Aufgabe wurde ein eigens dafür benötigter Brückenkran installiert, welcher auf Fahrschienen zwischen dem Schachtgebäude und dem Außenbereich bewegt werden kann.
Wird der Brückenkran nicht benutzt wird, soll dieser im Schachgebäude abgestellt und die Bauwerksöffnung mit einer Toranlage verschlossen werden. Anforderung an die Toranlage war, einen vollflächigen Öffnungsverschluss herzustellen, wobei die Fahrschienen vom Inneren des Schachtgebäudes durch die Bauwerksöffnung nach außen geführt werden und die Bauwerksöffnung dadurch zwei verschiedene Breitenmaße hat.

Beschreibung der Toranlage

Tortyp:    100 AR-ISO

Lichte Maße der Hauptöffnung: B x H = 6000 x 6450 mm
Lichte Maße seitlichen Nebenöffnungen: B x H = 1500 x 600 mm

Der Rolltorpanzer der Hauptöffnung besteht aus doppelwandigen Aluminiumlamellen, in naturfarbener Oberfläche, mit innen liegendem Isolationskern aus Polystyrol. Am unteren Ende des Rolltorpanzers befindet sich ein stranggepresstes Hohlkammerprofil, welches, zum einen zur Aufnahme von verschiedenen Gummidichtungsprofilen und zum anderen der Befestigung von zusätzlichen Verstärkungsprofilen, dient. Die Rolltorlaufschienen bestehen aus Edelstahl und sind 3-teilig ausgeführt, wobei das mittlere Teil jeweils an den seitlichen Kranklappen befestigt ist. Die seitlich neben der Hauptöffnung positionierten Kranklappen haben einen Grundrahmen aus Edelstahl. Um eine Ansichtsgleichheit zu dem Rolltorpanzer der Hauptöffnung herzustellen, wurden die Kranklappen außenflächig mit den gleichen Rolltorprofilen, wie auch der Rolltorbehang, beplankt.

Funktion der Toranlage

Wenn der Brückenkran aus dem Schachtgebäude bewegt werden soll, muss zuerst der Rolltorpanzer der Hauptöffnung geöffnet werden. Hat dieser seine Endposition erreicht, werden anschließend die seitlichen Kranklappen geöffnet. Ist die Rückmeldung der Kranklappen „Offenstellung erreicht“ erfolgt, kann der Brückenkran in den Außenbereich bewegt werden. Wird der Brückenkran nicht mehr benutzt wird dieser in das Schachtgebäude gefahren und dort wieder bis zur nächsten Verwendung geparkt. Nach dem Erreichen der Parkstellung, werden zuerst die seitlichen Kranklappen verschlossen, bis diese einen Kontakt anfahren, welcher den anschließenden Schließvorgang des Rolltors freigibt.

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